Atelier

Häufig gestellte Fragen

Wo sind wir hier?
Du befindest Dich im Atelier, in dem Kurt A. Körber seine Kunstwerke anfertigte. Er liebte die Malerei, Kunst und Musik. Heute würden wir das hier als kreativen Arbeitsraum bezeichnen. Wusstest Du schon, dass Kreativität Einfluss auf die Innovationskraft hat? Vielleicht sollte ich auch mit dem Malen beginnen, um ein erfolgreicher Unternehmer zu werden.
Was gefiel Kurt A. Körber am meisten am Malen?
Kurt A. Körber liebte die Malerei - schon in seiner Jugend malte er. Zunächst malte er bevorzugt Blumen. Später entwickelte er eine Leidenschaft für die Portraitmalerei. Interessant zu wissen: Um die Geschäftsbeziehung zu seinen Kunden zu verbessern, malte Kurt A. Körber seine Kunden. Einige von ihnen findest Du auf dem Hauni Betriebsgelände in Hamburg-Bergedorf.
Welche Auswirkungen kann Kreativität haben?
Weißt Du, welches künstlerische Hobby die Wahrscheinlichkeit von Wissenschaftlern, den Nobelpreis zu gewinnen, um 22% erhöht? Es ist die darstellende Kunst. Aber auch Zeichnen, Malen, die grafischen Künste und die Bildhauerei erhöhen die Wahrscheinlichkeit um das 7-fache. Du willst mehr über die Bedeutung von Kreativität erfahren? Dann klicke auf die Glühbirne.
Was kann ich hier noch erleben?
Du willst Musik aus den Jahrzehnten hören, in denen Kurt A. Körber gelebt hat? Dann schalte einfach das Radio an! Außerdem findest Du hier weitere Informationen zu Kurt A. Körbers Lieblingsskulpturen. Ah, und bevor ich es vergesse: Ich habe Gerüchte gehört, dass Du hier eine Quartettkarte finden kannst. Psssst... Wenn Du alle Karten findest, bekommst Du Zugang zu einem weiteren Bereich.

Weitere Informationen

Malen macht kreativ, bringt Spaß und fördert Unternehmertum

Was zeichnet einen erfolgreichen Unternehmer aus? Die Umsetzung von Visionen und unternehmerischem Denken in Kundenerfolge. Diesen Grundsatz verfolgen wir im Körber-Konzern seit unserer Gründung im Jahr 1946. Wusstest Du schon, dass künstlerische Aktivitäten wie Malen viele der Eigenschaften fördern, die einen erfolgreichen Unternehmer ausmachen? Denn Malen macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf die Kreativität, Konzentrations- und Problemlösungsfähigkeit aus. Dabei geht es nicht um die Fähigkeit, Körperproportionen, Naturlandschaften oder Farben möglichst realitätsgetreu darzustellen. Vielmehr geht es beim Malen darum, eigenen Vorstellungen und Visionen auf die Leinwand zu bringen. Also genau die Fähigkeiten, die es braucht, um auch ein erfolgreicher Unternehmer zu sein. Hast Du schon Deine kreative Seite entdeckt? Nein? Dann schnappe Dir einen Pinsel und lass Deinen Vorstellungen und Visionen freien Lauf.

Im Namen der Blumen

Kurt A. Körber liebte die Natur und ließ sich von ihr künstlerisch inspirieren. Als Vorlage für seine Gemälde nutzte er deshalb häufig Blumen. Wusstest Du, dass Blumen eine unterschiedliche symbolische Bedeutung besitzen? Während Rosen beispielsweise in der westlichen Welt für Liebe und Leidenschaft stehen, drücken Veilchen Demut und Bescheidenheit aus. Mit derartigem Hintergrundwissen bekommt jedes Blumengemälde von Kurt A. Körber seinen ganz eigenen Charakter, sowie eine spannende zweite Bedeutungsebene.

Vom Künstler- und Erfinder­dasein...

Kurt A. Körber war ein leidenschaftlicher Hobbykünstler: Er liebte die Malerei und das Spielen von Instrumenten und war auch in diesen Bereichen ein begeisterter Tüftler, der mit verschiedenen Ansätzen experimentierte. Man kann also durchaus behaupten, dass sein Streben nach besseren und innovativen Lösungen nicht in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung aufhörte. Es war sicherlich auch ein Antrieb für seine anderen kreativen Leidenschaften. Studien zeigen, dass die Beschäftigung mit Kunst die Kreativität bei der Problemlösung im Allgemeinen fördert – sei es in Bezug auf Technologie, in der Wissenschaft oder bei der Beantwortung einer kniffligen wirtschaftlichen Frage.

Wenn wir uns Kurt A. Körbers künstlerische Aktivitäten genauer ansehen, gibt es zwei wiederkehrende Hauptthemen: Das eine ist seine „Ich kann alles erreichen“-Mentalität, die auch für seine unternehmerischen Ansätze prägend war. Das andere ist die ständige Suche nach dem Neuen, dem Spannenden. Das Spielen von Musikinstrumenten – bei Kurt A. Körber waren es Geige, Klavier und später Mandoline – versuchte er sich autodidaktisch beizubringen. Das Ergebnis war jedoch eher mäßig, wie gute Freunde von ihm damals erzählten :-)

Wesentlich erfolgreicher waren seine Anstrengungen in der Malerei. Kurt A. Körber wagte auch auf diesem Gebiet neue Schritte. Aus Experimentierfreude verwendete er Kuhhäute als Hintergrund für seine Bilder und bemalte sie mit Landschaftsansichten. Er verewigte sich mit seiner Kunst aber auch sehr gerne auf Hauswänden und Leinwänden. Seine Porträts von Freunden und geschätzten Kunden entwickelten sich mit der Zeit zu einer Art „persönlichem Markenzeichen“.

Schau Dich sich gerne in Kurts Atelier um, um mehr über sein künstlerisches Engagement zu erfahren.

Kurt A. Körber, der Portrait­künstler

Kurt A. Körber war Kunst sehr wichtig – er bezeichnete sie als den „Wein des Lebens“. Besonders begeisterte ihn die Portraitmalerei. Diese wurde später zum „persönlichen Markenzeichen“ von Kurt A. Körbers künstlerischem Engagement. Bei der Erstellung von Portraits wandte er eine selbst entwickelte Technik an, die seine Gemälde besonders authentisch aussehen ließ. Neben Freunden und Familienmitgliedern saßen auch Geschäftspartner und Kunden für ihn Modell. Auf diese Weise nutzte Kurt A. Körber seine Leidenschaft für Marketingzwecke im Unternehmen. Noch heute erzählen zahlreiche Wegbegleiter und ehemalige Mitarbeiter von seinem Geschick zur Pflege von Kundenbeziehungen. Ausgewählte Kundenportraits hat Kurt A. Körber in einer Publikation mit dem Namen „Portraits of my Friends in the International Tobacco Industry“ abdrucken lassen und ihnen dadurch seine Wertschätzung ausgedrückt. In Kurts Büro kannst Du einen Blick hineinwerfen. Neugierig? Dann nichts wie los.

Kurt A. Körber, der Kunst-Verbesserer

Kurt A. Körber war ein großer Bewunderer bekannter Künstler wie Renoir, Degas oder Chagall und sammelte zahlreiche Kunstdrucke oder Poster von ihren Gemälden. Eines Tages begann er damit zu experimentieren. Mithilfe einer lackähnlichen Emulsion entwickelte er eine besondere Technik, um diese wie Originale aussehen zu lassen. Kurt A. Körber beschreibt das Verfahren des „Kaktierens“ in seiner Autobiografie folgendermaßen:

„Ich habe die Poster mit dieser Emulsion bestrichen und dann trocknen lassen. Dabei verbindet sich die Emulsion so fest mit der Farbe des Posters, dass man nach einem Wasserbad das Posterpapier vorsichtig ablösen kann. Die Emulsion bildet dann mit der Farbe des Posters einen Film, den ich auf eine Leinwand aufklebte, deren Struktur an der Oberfläche des Bildes sichtbar wird und damit den Eindruck der ‚Echtheit‘ vermittelt. Um die Originalität des Bildes noch stärker zu betonen, setzte ich in den Originalfarbtönen pastös [das heißt, die Farbe wird statt mit einem Pinsel mit einem Spachtel aufgetragen] Ölfarbe auf das Bild.“

Lustige Anmerkung am Rande: Um deutlich zu machen, dass es sich um Fälschungen handelte, fügte Kurt A. Körber „seinen“ Kunstwerken die Initialen „+KAK“ hinzu. Denn jeder Unternehmer weiß: Echtheitsschutz ist wichtig.