Von Hamburg in die Weite Welt: Kurt A. Körber startete früh mit der Internationalisierung des
Unternehmens
Im Jahr 1949, nur drei Jahre nach Gründung der Hauni Maschinenfabrik, begann Kurt A. Körber damit, ein
weltweites Kunden- und Vertriebsnetz für sein Unternehmen aufzubauen. Einer der wichtigsten Schritte für die
Expansion war der Sprung über den großen Teich: Alle bedeutenden amerikanischen Zigarettenfabriken hatten
ihren Hauptsitz in den US-Bundesstaaten Virginia oder North Carolina. Aus diesem Grund erwarb Kurt A. Körber
im Frühjahr 1955 ein geeignetes Grundstück an der Ostküste. Spezialisten der Bergedorfer Zentrale leiteten
den Aufbau des Standorts in Richmond, der sich schnell zu einem florierenden Unternehmen entwickelte.
Es folgten Niederlassungen in Mexiko-Stadt, Buenos Aires, Rom, London und Zürich. Schon bald war Hauni
weltweit vertreten – von Ägypten bis Vietnam und von Australien bis Kanada. Hauni verschickte nicht nur
Maschinenteile in die ganze Welt, sondern sorgte auch dafür, dass eigene Monteure Aufbau und Wartung der
Maschinen vor Ort betreuten.
Der endgültige Durchbruch als führender Zulieferer für die Tabakindustrie gelang Kurt A. Körber mit der
Filteransetzmaschine „MAX“, die ab 1956 ausgeliefert wurde und sich – wie später auch ihre Nachfolgermodelle
– schnell zum Verkaufsschlager entwickelte. Wegen der hohen Nachfrage wurden die Maschinen sogar per
Frachtflugzeug an Kunden in Übersee ausgeliefert. Eine beispiellose Erfolgsgeschichte: Innerhalb weniger
Jahre hatte Kurt A. Körber quasi aus dem Nichts ein international erfolgreiches Unternehmen aufgebaut.